



Der Leistungsausbau der Vorjahre führte dazu, dass die Fahrgastzahlen seit 2004 von 1'340'000 um 455'000 oder 34 Prozent auf 1'795'000 im Jahr 2010 gesteigert werden konnten. Besonders erfreulich ist dabei die Entwicklung der Linie 21 nach Schleitheim, welche 2010 erstmals die Millionengrenze überschritt. Damit haben sich die Fahrgastzahlen in den sieben Jahren seit Übernahme der ehemaligen PostAuto-Linien (Linien 22 bis 25) um über einen Drittel gesteigert. Der Angebotsausbau hat sich damit ausbezahlt.
Auch finanziell ein gutes Jahresergebnis
Bei unveränderten Abgeltungen der öffentlichen Hand resultierte ein Jahresgewinn von 101'000 Franken (Vorjahr 227'000 Franken). Der Cash Flow liegt mit 1'096'000 Franken im Bereich des Vorjahres. Die um 103'000 Franken erhöhten Abschreibungen tragen den hohen Fahrleistungen der Fahrzeuge Rechnung. Im Hinblick auf die stark angestiegenen Dieselölpreise wurde die Preisausgleichsreserve für Treibstoffe von bisher 100'000 auf neu 175'000 Franken erhöht. Damit könnte ein durchschnittlicher Mehrpreis von maximal 25 Rappen pro Liter aufgefangen werden.
Ausbau und neue Fahrzeuge
Mit dem weiteren Angebotsausbau auf den Fahrplanwechsel vom Dezember 2010 – im Zentrum stand die Linie nach Dörflingen - Ramsen –sowie der Inbetriebnahme neuer Fahrzeuge können die RVSH optimistisch in die Zukunft blicken. Sie erwarten auch im laufenden Geschäftsjahr einen weiteren Zuwachs der Fahrgäste. Der Fokus ist nun auf den Fahrplan 2013 resp. den Halbstundentakt nach Zürich gerichtet. Dieser wird auch im regionalen Busverkehr Anpassungen zur Folge haben.
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