





Die Vorbereitungen auf den integralen Tarifverbund Schaffhausen laufen auf vollen Touren. Jetzt werden alle städtischen Busse für den Einbau von Billettautomaten vorbereitet.
Im Juni 2012 startet der integrale Tarifverbund Schaffhausen. Dann können auch Reisende mit Einzelbilletten und Mehrfahrtenkarten von den Vorteilen des Tarifverbundes profitieren: Innerhalb der gelösten Zone können sie das Unternehmen ihrer Wahl benützen und beim Umsteigen auf ein anderes Transportunternehmen müssen sie keinen neuen Fahrausweis mehr lösen.
Voraussetzung für die Einführung des integralen Tarifverbundes ist ein neues Billettausgabesystem bei den städtischen und regionalen Verkehrsbetrieben Schaffhausen (VBSH und RVSH). In den Stadtbussen werden mobile Selbstbedienungs-Billettautomaten installiert. Der Chauffeurverkauf wird aufgehoben. Im Regionalverkehr wird der Chauffeurverkauf beibehalten. Auf der Linie 21 Schaffhausen - Schleitheim wird zur Verbesserung der Fahrplanstabilität auf dieser nachfragestarken Agglomerationslinie zusätzlich ein Selbstbedienungsautomat eingebaut. Dafür müssen ein bis zwei Sitzplätze geopfert werden.
Bereits im Dezember 2010 haben VBSH und RVSH der Firma Atron, Bronschhofen den Zuschlag für die Lieferung der Billettautomaten erteilt. Atron hat in der Schweiz als Lieferant von Billettautomaten eine starke Stellung. Der Rollout der Automaten ist Ende 2011/anfangs 2012 vorgesehen. Nun werden als erster Schritt von Juni bis Ende August alle Autobusse für den Einbau des neuen Systems vorbereitet: Es müssen neue Kabel für den Billettautomaten und die neuen Entwerter eingezogen werden. Auf der Plattform bei der zweiten Türe wird die Halterung für den Billettautomaten montiert. Bei den Einstiegstüren werden die Befestigungen für die neuen Entwerter der Mehrfahrtenkarten- angebracht. In den VBSH-Bussen müssen die alten Entwerter provisorisch versetzt werden. Bei den hintersten Türen ist dies jedoch aus Platzgründen nicht möglich. Deshalb muss bei diesen Türen in der Übergangsphase auf den Entwerter verzichtet werden.
Da nicht alle Fahrzeuge in einer Blitzaktion umgerüstet werden können, lassen sich bis zum Jahreswechsel die provisorischen Einrichtungen und der Wegfall der Entwerter bei den hintersten Türen nicht vermeiden. Die Verkehrsbetriebe ersuchen die Fahrgäste um Verständnis für die Unannehmlichkeiten in der Übergangsphase