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Auf einem ehemaligen Schuttablageplatz entstanden – und heute unverzichtbar: Das Depot an der Ebnatstrasse wurde 1987 eröffnet, 1996 und 2022 erweitert und für die Elektromobilität modernisiert.
#Magazin | 31. März 2026

Die Geschichte der Schaffhauser Tram- und Busdepots

Von 1901 bis 2022, vom Tramdepot beim Englischen Hof bis zu einer zusätzlichen Einstellhalle im Ebnat. Über die Jahre hat sich bei der Garagierung der Schaffhauser öffentlichen Verkehrsmitteln so einiges verändert.

  1. Depotgeschichte, 1902, Tramdepot beim Englischen Hof
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    1901, Inbetriebnahme der Schaffhauser Strassenbahn (SchSt)

    Als am 11. Mai 1901 die erste Strassenbahn zwischen Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall feierlich eröffnet wurde, diente das Depot beim «Englischen Hof» als Garage. Es stand unweit des heutigen Feuerwehrzentrums und beherbergte anfangs neun Tramwagen auf vier Gleisen. Schon wenige Monate nach der Eröffnung beschloss das Stadtparlament, einen neunten Wagen anzuschaffen und die 450 Meter lange Strecke vom Depot zum Bahnhof in den regulären Fahrplan aufzunehmen. Mit dem Wachstum des Tramnetzes – der Linie ins Ebnat (1911) und der Verbindung ins Mühlental (1913) – wurden die Depot- und Werkstätteanlagen auf dem Gelände des Englischen Hofs erweitert.

  2. früIn der ehemaligen Kammgarn-Fabrik standen vierzehn Busgaragen zur Verfügung. Die übrigen Fahrzeuge wurden im Innenhof unter freiem Himmel abgestellt.
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    1928, Ergänzung Tramnetz mit Bussen

    Als die Firma Albert Rattin 1928 im Auftrag der Schaffhauser Strassenbahn den ersten städtischen Autobusbetrieb aufnahm, brauchte es einen Ort, an dem die Fahrzeuge abgestellt und gewartet werden konnten. Die Wahl fiel auf den Kantonalen Werkhof an der Rheinstrasse – ein Nutzgebäude, das die notwendige Infrastruktur bot und zentral gelegen war. Rattin führte den Stadtbusbetrieb als Regiebetrieb und stellte seine wachsende Fahrzeugflotte dort ein. Für Jahrzehnte war der Werkhof das Rückgrat des Schaffhauser Busbetriebs.

    Kammgarn als Notlösung

    Der Platz für die Stadtbusse wurde an ihrem angestammten Platz im Werkhof immer knapper. Die Lösung fand sich buchstäblich nebenan: in den weitläufigen Gebäuden der ehemaligen Kammgarn, einer früheren Textilmanufaktur am Rhein, die zu jener Zeit bereits nicht mehr für die Produktion genutzt wurde.

    Im Rahmen einer Zwischennutzung wurden dort 1983 vierzehn Busgaragen erstellt. Die überzähligen Fahrzeuge wurden weiterhin unter freiem Himmel im Innenhof parkiert. Es war ein pragmatischer Behelf: keine ideale Lösung, aber eine, die den Betrieb aufrechterhielt – mitten in einem der markantesten Industriegebäude der Stadt.

    Endgültig abgelöst wurde die Garagierung im Werkhof durch das neue Busdepot im Ebnat, das am 31. Mai 1987 eingeweiht wurde. Der Behelfsstandort in der Kammgarn wurde gar erst nach dem Erweiterungsbau des Depots Ebnat am 21. Oktober 1996 gänzlich aufgegeben.

  3. Trolleybus vor dem Tramdepot
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    1966, Umstellung von Tram auf Trolleybus

    Als am 23. September 1966 nach 65 Betriebsjahren die letzten Tramwagen unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung ihre Abschiedsrunden drehten, übernahmen zehn gelbe Trolleybusse den Betrieb. Das alte Tramdepot passte seine Funktion entsprechend an – bevor es 1996 schliesslich abgebrochen wurde. Auf seinem Gelände befndet sich heute das Feuerwehrzentrum der Stadt Schaffhausen.

  4. Depotgeschichte, Bauplatz Busdepot Tanscherhalde, Samuel Brandenberger
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    1986, Baubeginn neues Busdepot

    Bis Mitte der 1980er Jahre war die Situation beim Fahrzeugunterhalt unbefriedigend: Die Trolleybusse standen im alten Tramdepot, die Stadtbusse teils im Kantonalen Werkhof, teils im Kammgarn-Areal. Eine zentrale Werkstatt, in der alle Fahrzeuge gemeinsam gewartet werden konnten, fehlte. Am 20. Mai 1984 stimmte die Schaffhauser Stimmbevölkerung mit grossem Mehr dem Kredit für ein neues, modernes Busdepot zu – gebaut werden sollte es an der Tanscherhalde, auf dem ehemaligen städtischen Schuttablageplatz östlich des Industreigebiets Ebnat.

    Am 5. Mai 1986 erfolgte der erste Spatenstich. Bereits am 31. Mai 1987 konnte die neue Anlage dem Betrieb übergeben werden. Fortan liess sich der Fahrzeugunterhalt rationell in einer einzigen Werkstatt ausführen. Die Einweihung für die Öffentlichkeit fand an einem grossen Depotfest am 24. und 25. Oktober 1987 statt. Mit dem Einzug ins neue Depot übernahmen die vbsh auch den Garagebetrieb von der Firma Rattin.

    Wachstum und Modernisierung

    Mit dem stetigen Ausbau des Busnetzes stiess auch das neue Depot bald an seine Grenzen. Am 25. Juni 1995 stimmten die Schaffhauser nochmals einem Erweiterungskredit zu. Am 21. Oktober 1996 ging der Erweiterungstrakt in Betrieb. Nun hatten erstmals alle städtischen Busse unter einem Dach Platz. Die Garagen im Kammgarn-Areal konnten damit endgültig aufgegeben werden.

  5. Das Depot Schleitheim war von 2005 bis 2023 die zentrale Garagierung der Regionalbusse.
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    2003, Platzknappheit und erste Übernahme vom Regionalverkehr

    Als 1964 die erste Generation von Saurer-Autobussen die Strassenbahn Schaffhausen – Schleitheim ablöste, war das Busdepot in Siblingen der zentrale Betriebsstandort der neuen Autoverbindung Schaffhausen – Schleitheim (ASS). Hier wurden die Fahrzeuge eingestellt und gewartet.

    Schleitheim übernimmt, Siblingen tritt ab

    Mit dem Wachstum des Netzes und der steigenden Zahl am Fahrzeugen wurde eine Neuorganisation unumgänglich. 2005 erfolgte die Konzentration auf Schleitheim: Alle Busse der Stammlinie wurden dort garagiert, eine neue automatische Waschanlage gebaut und ein seitlicher Anbau ergänzte die bestehende Halle. Das Depot Siblingen wurde noch im gleichen Jahr verkauft. In den folgenden Jahren wurde die Eintellhalle Schleitheim sukzessive ausgebaut, um den wachsenden Fahrzeugbestand zu beherbergen.

    Parallel dazu gab es iim Reiat weitere Stützpunkte: Fahrzeuge der Postauto-Linien standen in Hemmental, Bargen, Thayngen oder Dörflingen ein.

    Mit der Übernahme der Postauto-Linien 2003 durch die damaligen Regionalen Verkehrsbetriebe Schaffhausen (RVSH) und dem stetigen Ausbau der Regionallinien bis zuletzt 2014 im Klettgau verschärfte sich die Depotsituation zusehends. Da die Reiatbusse auch ab 2004 nicht mehr im Kammgarn-Areal garagiert werden konnten, mussten sie teilweise in Neuhausen auf dem Depotplatz der Firma Rattin abgestellt werden. Das Busdepot Schleitheim wurde 2005 erweitert und das Depot Siblingen wurde verkauft. Als 2014 die Linie 27 mit zusätzlichen Fahrzeugen in Betrieb genommen wurde, fanden auch in Schleitheim nicht mehr alle Busse Platz im Depot.

    Zentralisierung im Ebnat

    Mit dem Rückzug der Firma Rattin und der vollständigen Übernahme aller Regionallinien durch die vbsh ab 2022 wurde eine neue, zentrale Lösung realisiert. Im Dezember 2023 öffnete die neue Einstellhalle am Ebnatring in Schaffhausen ihre Tore – 14 Spuren, in nur neun Monaten gebaut. Seither starten alle Regionalbusse vom Ebnat aus. Das Depot Schleitheim wurde per Anfang 2024 an die Gemeinde übergeben, die damit die Handlungsfreiheit über das Areal zurückerhielt.

  6. Elektrobus 2 Irizar, Depot
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    2017, Entscheid Umstellung auf Elektrobusse

    2017 entschied die Stadt Schaffhausen, auf Elektrobusse umzustellen. Damit musste auch das Busdepot neu geplant werden. 2020 starteten dann die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten am Depot Ebnat.

  7. Die Einstellhalle Ebnatring bietet seit 2023 allen Regionalbussen ein modernes Zuhause.
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    2023, Einstellhalle Ebnatring für den Regionalbusverkehr

    Die Einstellhalle Ebnatring ist ein Meilenstein in der jüngeren Geschichte der Verkehrsbetriebe Schaffhausen. Mit ihrer Inbetriebnahme zum Fahrplanwechsel im Dezember 2023 wurde die Garagierung des Regionalbusverkehrs grundlegend neu organisiert. Erstmals stehen die Fahrzeuge an einem zentralen Standort in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Depot Ebnat – ein Schritt, der Abläufe vereinfacht und Synergien schafft.

    Ausgangspunkt für den Neubau war eine Neuordnung des Regionalverkehrs. Nach dem Rückzug des Subunternehmers Rattin AG Ende 2021 mussten die vbsh zusätzliche Fahrzeuge unterbringen. Gleichzeitig bestand beim zweiten Depotstandort in Schleitheim ein erheblicher Sanierungsbedarf. Verschiedene Varianten wurden geprüft. Die zentrale Lösung am Ebnatring erwies sich dabei als wirtschaftlichste und betrieblich sinnvollste Option. Die neue Halle bietet auf 14 Spuren Platz für die gesamte Regionalbusflotte und schützt die Fahrzeuge vor Witterungseinflüssen.

    Ein besonderer Fokus liegt auf der Zukunftsfähigkeit der Anlage. Die Einstellhalle ist Teil der Strategie zur Elektrifizierung des Regionalbusverkehrs. Parallel zum Ausbau der Ladeinfrastruktur am Bahnhof Schaffhausen werden auch am Ebnatring Einrichtungen für das nächtliche Laden der Elektrobusse geschaffen.

    Die Bündelung der Standorte bringt zudem Vorteile für den gesamten Betrieb: Wartung, Einsatzplanung und Fahrzeugbereitstellung können besser koordiniert werden.

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